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Recht mal nicht so trocken

Auch Juristen haben Humor.

Man will es kaum glauben, aber unter so mancher Robe versteckt sich ein gar lustiger Gesell. Wie ein solcher Jurist das jahrelange Studium der trockenen Gesetzestexte überstanden hat, bleibt wohl ein ewiges, ungeklärtes Rätsel. Die These ist aber trozdem berechtigt.

Was, Sie können sich das nicht vorstellen? Sie waren auch schon einmal vor Gericht und die Richter kamen Ihnen überhaupt nicht komisch vor?

Nun, dann stand bei Ihnen wohl einer der ernsthaften Fälle zur Entscheidung an, bei dem sich jeglicher Spass verbot. Ihr Pferd hat sich demnach noch nicht als Minderheit im Straßenverkehr gefühlt und ein parkendes Auto durch Tritte auf sich aufmerksam machen wollen. Das Amtgericht Köln hatte über einen solchen Fall sinnloser, tierischer Zerstörungswut zu befinden und tat dies in einer sehr erfrischenden Art.

Nicht weniger erfrischend sind die Urteile der Amtsgerichte Schöneberg, Höxter und Northeim. Wenn Sie vor einem dieser Gerichte einen Fall zu verhandeln haben, in dem es um ein Häufchen des Nachbarhundes in Ihrem Garten und einen eilens von Ihnen ausgewechselten Gartenzaun oder die Folgen der Tramp-Tour Ihrer Kuh oder Ihre Trunkenheitsfahrt geht, dann könnte es Ihnen passieren, dass der Richter sein Urteil in einer Form verfasst, die Sie nie für möglich gehalten hätten. Wer vermutet schon Dichtkünste bei Richtern.

Doch überzeugen Sie sich selbst. Hier gehts zu den Urteilen:

- der gelangweilte Gaul und das parkende Auto

- ein Häufchen vom Hund und der neue Gartenzaun
- wenn Kühe trampen
- trinke nicht bevor Du fährst